02.03.2010 - Förderband, Details und Kalender

Aus Schulentwicklung

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Protokoll


Datum: 02.03.10

Beginn: 14:00 Uhr

Ende: 15:55 Uhr

Teilnehmer: BO, EB, SH, TD


Inhaltsverzeichnis

Top 1 - Förderband

  • Aus der Konferenz der Schulpflegschaft am Vortag haben wir erfahren, dass die Elternvertreter geschlossen für das Modell 60-Minuten-Takt und Förderband stimmen und mehrheitlich für das Förderband zu Beginn des Schultages sind.
  • Wir hatten die beiden verschiedenen Modelle zur Platzierung des Förderbandes vier Tage lang im Lehrerzimmer ausgehängt und um Pro und Kontra dazu gebeten. Es wurden keine Einträge von Lehrern gemacht.
  • Wir gehen davon aus, dass wir deswegen vom Kollegium aus freie Hand haben, uns für ein Modell zu entscheiden.
  • Es geht nun darum, ein gangbares Modell zu finden, wie die Fördergruppen stattfinden.
  • Vermutlich können wir nur von 30 Kollegen ausgehen, die das Förderband personell betreiben. Das berücksichtigt Ausfälle durch Krankheit, Abwesenheit und eventuelle Versetzungen.
  • Wenn wir mit 5 Leuten pro Stufe fördern, benötigen wir 12 zusätzliche Räume zu den Klassenräumen. Die 30 Räume sollten zu finden sein.
  • Die Förderschwerpunkte werden über das Jahr verteilt.
  • Die Fachschaften erarbeiten für jedes Halbjahr 5 Förderschwerpunkte.
  • Das Förderkonzept mit vordefinierten Förderschwerpunkten funktioniert nur richtig, wenn in den Jahrgängen weitestgehend parallel gearbeitet wird. Das heißt, es müssen mindest die Schwerpunkte im Halbjahr bearbeitet werden, die im kommenden Halbjahr gefördert werden.
  • In einem Raster erarbeitet die Steuergruppe ein Modell, wie die 5 verschiedenen Förderschwerpunkte über ein Halbjahr, bzw. die 10 verschiedenen Förderschwerpunkte über ein Schuljahr verteilt werden können.
  • Förderschwerpunkte, die sich aus dem Unterrichtsstoff des vorherigen Halbjahres ergeben, werden im darauf folgenden Halbjahr gefördert.
  • Eine Förderung in Doppeljahrgangsstufen ist angestrebt, soll in der ersten Phase der Realisation jedoch noch nicht umgesetzt werden. Stattdessen soll es jedoch möglich sein, Schüler oberer Jahrgänge in unteren Fördergruppen fördern zu lassen, wenn sie in einem bestimmten Förderschwerpunkt noch Bedarf haben.
  • Neigungsförderung soll zunächst noch nicht berücksichtigt werden, um das Modell nicht unnötig zu verkomplizieren.
  • Schüler, die wenig Förderbedarf aus Defiziten haben, da sie gut sind, sollen in unteren Fördergruppen eingesetzt werden als Helfer beim Fördern. Sie fördern sich dabei selbst in Form von Lernen durch Lehren.

Verteilung der Förderperioden auf das Schuljahr 2010/2011

Am konkreten Beispiel haben wir hier die 10 Förderperioden eines Schuljahres auf zwei Halbjahre verteilt.

Wir gehen von folgenden Annahmen aus

  1. Wir gehen von Fördern innerhalb einer Klassenstufe aus
  2. Pro Klassenstufe stehen 5 Lehrer bereit
  3. Fördergruppe 1 (Fg1) findet jeweils Montags und Donnerstags statt
  4. Fördergruppe 2 (Fg2) findet jeweils Dienstags und Freitags statt
  5. Alle Förderschwerpunkte werden so aufgeteilt, dass alle innerhalb eines Halbjahres wiederholt angeboten werden
  6. Eine Förderperiode dauert ideal vier Wochen, sonst drei Wochen, jedoch nicht länger oder kürzer
  7. Eine Förderperiode sollte sich, wenn möglich, nicht über Ferien erstrecken
  8. Es ist möglich, dass Schüler oberer Klassen in an der Förderung einer unteren Klassen teilnehmen, sollte das erforderlich sein
  9. Als Kalender wurde der Ferienkalender NRW genutzt: Kalender 2011 + Ferien NRW

Die im Folgenden vorgestellten Entwürfe beziehen sich auf eine Klassenstufe und würden so für alle sechs Klassenstufen repliziert. Eine Anpassung wegen Praktikums, Klassenfahrten etc. müsste eventuell erfolgen.


Entwurf zur Verteilung der Förderperioden auf die beiden Halbjahre

Erstes Halbjahr 2010/2011

Datei:Foederperioden_Halbjahr_1.png

Im ersten Halbjahr war es hier nicht zu vermeiden, doch die eine Förderperiode über die Herbstferien laufen zu lassen, um nicht eine extrem lange und eine extrem kurze Förderperiode zu erhalten. Man sollte das einfach so probieren. Schaden kann es sicher nicht.

Zweites Halbjahr 2010/2011

Datei:Foederperioden_Halbjahr_2.png

Im zweiten Halbjahr finden sich wegen der Länge des Halbjahres sechs Förderperioden. Es bietet sich an, in der letzten Förderperiode eine Neigungsförderung anzubieten als Bonbon am Schuljahresende.

Alternativer Entwurf zur Verteilung der Förderperioden auf die beiden Halbjahre

Im vorherigen Entwurf kommen nicht alle Förderschwerpunkte gleichmäßig vor. Das lässt sich jedoch erreichen, wenn man stattdessen fünf Förderschwerpunkte Methodenlernen einbaut. Hier sind sie verteilt durch das Halbjahr eingestreut. Anstelle von Methodenlernen könnte auch Neigungsförderung eingebaut werden als Auflockerung.

Erstes Halbjahr 2010/2011

Datei:Foederperioden_Halbjahr_1_alternativ.png


Zweites Halbjahr 2010/2011

Datei:Foederperioden_Halbjahr_2_alternativ.png

Im zweiten Halbjahr finden sich auch hier wegen der Länge des Halbjahres sechs Förderperioden. Es bietet sich an, in der letzten Förderperiode eine Neigungsförderung anzubieten als Bonbon am Schuljahresende. Wie im ersten Halbjahr sind auch hier wieder fünf Förderschwerpunkte Methodenlernen eingestreut in das Halbjahr.

Anmerkungen

  1. Bei den vorgestellten Verteilungen wird jeder Förderschwerpunkt dreifach wiederholt innerhalb des Halbjahres. Wird mit weniger Lehrern in einer Klassenstufe gefördert, reduziert sich die Zahl der Wiederholungen. Es müsste ein anderes aber ähnliches Raster erarbeitet werden.

Top 2 – Veränderung durch äußere Veränderung

  • Das Projekt 60-Minuten-Takt-Förderband ist eine äußere Veränderung, der sich niemand im Kollegium entziehen kann und bietet eine Chance, dass sich auch in der Schule pädagogisch etwas verändern kann.
  • Das Modell sollte zwei Jahre laufen und dann evaluiert werden.
  • Wir sind der Meinung, dass es so schnell wie möglich zu einem Entschluss Seitens des Kollegiums kommen muss, um mit den Vorarbeiten zur Umsetzung zu beginnen.
  • Ein Problem ist, dass die Idee zur Veränderung in einer Lehrerkonferenz nur kurz eingebracht wurde, könnte ein Problem sein, da sich die Kollegen eventuell überrollt fühlen.


  • siehe auch Diskussion (oben auf der Seite der Reiter)
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