05.10.2009 - Bruns

Aus Schulentwicklung

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Protokoll Steuergruppe


Sitzung – Beratungsgespräch zum Thema Schulentwicklung


Datum: 05.10.2009

Beginn: 14:10 Uhr

Ende: 15:40 Uhr

Anwesend: Evans, Uelner, Bozsik-Ose, Schmidt, Thiede, Bruns (Gast)


Thiede stellt den Stand der Dinge, die bisherige Arbeit der Steuergruppe dar.


Bruns:

  • Das Wirken der Steuergruppe sollte von Seiten der Schulleitung unterstützt werden.
  • Steuergruppe ist verantwortlich für Schul- und Unterrichtsentwicklung.
  • Mitglieder der Steuergruppe gestalte ihre Schule mit, was auch zu ihrer Arbeitszufriedenheit beiträgt.
  • In der Steuergruppe sollte auch der Lehrerrat vertreten sein, um die Lehrer zu vertreten. Es sollte nicht der Eindruck der Heimlichkeit entstehen.
  • Beispiel aus Bruns Schule:
    • Verhalten auf dem Schulhof  Evaluation und dann Veränderung
    • Veränderung von Unterricht
      • Evaluation
      • Umsetzung
      • Gemeinsames Ziel entwickeln
      • Arbeiten mit einer Matrix (Schuldarstellung und Schulentwicklung  damit lässt sich auch das Schulprogramm leicht ändern)
      • Methodenlernen
      • Kommunikationstraining
      • Ininitierung von Veränderung
      • Classroom Management
  • Steuergruppe überlegt vor  stellt in Lehrerkonferenz vor  es wird abgestimmt  es wird umgesetzt
  • Seine Steuergruppenarbeit begann mit der Entwicklung eines Leitbildes, eines gemeinsamen pädagogischen Konzeptes (wurde mit Lehrern, Eltern, Schülern erarbeitet). Die Schule benötigt eine gemeinsames Ethos. Man veranstaltete einen Logowettbewerb, um das Ganze in die Schule hineinzubekommen. Es soll nicht nur auf dem Papier stehen, sondern muss gelebt werden.
  • Es war das Logo da und dann kamen die anderen Themen nach und nach dran, Methoden, Kommunikation, ... So wurde nach und nach ein Methodencurriculum aufgebaut, evaluiert und angepasst.
  • In Lehrerfortbildungen wurden Trainingsspiralen entwickelt und in den folgenden drei Wochen im Unterricht umgesetzt. Vorgabe war, es musste in diesen nächsten drei Wochen umgesetzt werden, evaluiert und damit erhielt die Steuergruppe ein Feedback.
  • An seiner Schule ist der Prozess über die Methoden abgeschlossen seit zwei Jahren. Es gibt ein Methodencurriculum, auf das man einfach zurück greifen kann.
  • Die Steuergruppe schaut immer mal wieder und reagiert auf aktuelle Veränderungen, etwa die Wahlen, dass auch dazu eine Trainingsspirale entwickelt wird.
  • Aus dem Methodencurriculum ergab sich die Notwendigkeit, auch am Stundenplan etwas zu machen. Außerdem erschien die Notwendigkeit, auch im Bereich individuelle Förderung etwas zu unternehmen. Man sah ich regelmäßig mittwochs um an anderen Schulen und entschied sich für ein Förderband.
  • Sie verkürzen alle Stunden um 5 Minuten. Da bleibt dann nur noch eine 40 Minuten Stunden. Da das nicht geht, wurde der Stundenplan komplett umgearbeitet. Heute hat jeder vier Unterrichtsstunden und eine halbe Förderstunde.
  • Angeschafft wurden Fördermaterialien für 8000 € und die Schüler erarbeiteten eigene Materialien.
  • Die Schüler wählen ihre Förderung selbst. Zu Beginn des Schuljahres werden Fragebögen ausgeben. Pro Jahrgang gibt es drei Züge und 8 Förderkurse. Schüler geben Erst-, Zweit- und Drittwünsche.
  • Trainingsspiralen bedeutet, dass Unterricht in fertige Materialien gegossen wird. Jeder Themenbereich ist in ein System gebracht. Teilweise ist es fächerübergreifend. Die Methoden sind immanent vorgegeben. Die Fachkonferenz hat das dann für gut befunden.
  • Stufen sind in Teams organisiert, Jahrgangsdoppelstufenteams.
  • Es gibt je nach Thema auch „knallharte“ Lehrgänge.
  • Jetzt werden entsprechend Kompetenzstandards und ein schulinternes Leistungskonzept auf den Weg gebracht.
  • Auch die Klassenarbeiten sind mehr oder weniger standardisiert. Es gibt ein Korrekturblatt. Es entfällt das lästige Schreiben von Kommentaren. Ähnlich den zentralen Prüfungen werden die Kompetenzen abgehakt.
  • Die Steuergruppe trifft sich alle 14 Tage.
  • Dem Kollegium muss der Nutzen und die Arbeitserleichterung klar sein. Es darf nicht noch etwas oben drauf sein.
  • Der neue Stundentakt ergab sich aus den Trainingsspiralen.
  • Wir kommen zu dem Schluss, ein Problem unserer Steuergruppe ist, dass wir keine Ahnung von Projektmanagement haben, was uns helfen könnte, mit Veränderungsansinnen zum Ziel zu kommen.
  • Veränderungen machen immer Angst.
  • Am Ende eines jeden Projektes steht eine Evaluation.
  • Ein Kollegium muss sich im Klaren sein, dass Veränderungen über Jahre fortgeführt werden müssen und keine einmalige Sache sind.
  • Unsere Steuergruppe braucht für alle eine Ausbildung zur Steuergruppe.
  • Es gibt Schwierigkeiten in der Kommunikation von Steuergruppe und Fachkonferenzen.
  • Wir schauen uns die Matrix an, welche Bruns mitgebracht hat. Es gibt eine Schuldarstellung und eine Schulentwicklung.
  • Die Schule hat ein Leitbild/ Motto.
  • Die Schule steht in einer bestimmten Situation.
  • In den Leitzielen gibt es bestimmte Umsetzungsmaßnahmen. Dort könnte unser Projekt Change stehen. Das Leitbild stellt einen Grundkonsens dar, auf den sich alle geeinigt haben.
  • Man könnte quasi das Projekt Change nehmen und rückwirkend ein Leitbild entwickeln.
  • Nun eine Evaluation, warum das Projekt nicht läuft. Wir müssen feststellen, warum unser Projekt nicht über die Realisierungsphase hinausgekommen ist. Mit einem guten Fragebogen sollte man die Ursachen herausfinden. Wir werden damit Antworten finden.
  • Aus den Antworten finden wir Hinweise, welche Änderungen wir vornehmen müssen am Projektmanagement, wie die Arbeitsschwerpunkte, die Arbeitsplanung
  • Nach der Evaluation wird eine Jahresarbeitsplanung erstellt, welche Arbeitsschritte, um das Projekt zu implementieren, wer ist beteiligt, welche Fortbildung und wie wird dieses wieder evaluiert, dass es erfolgreich ist. Das wird dem Kollegium klar dargelegt. Konkret werden. Zeiten angeben mit Datum.
  • Beim ersten Mal wird es ein Ringen mit dem Kollegium geben, da Leute nun fest eingebunden werden.
  • Es muss regelmäßig Bericht erstattet werden. Eine Verbindlichkeit muss her.
  • Schwierige Stellen müssen erkannt werden und entsprechend Hilfe von außen geholt werden, etwa durch Fortbildungen.
  • Die Arbeit der Steuergruppe benötigt eine klare Struktur.
  • Wir könnten uns mit einer anderen Hauptschule zusammentun und eine gemeinsame Ausbildung der Steuergruppe vornehmen. Bei Rainer Grüne-Rosenbohm in Arnsberg melden.
  • Eine Idee wäre es, den Berufswahlordner einzuführen als Projekt.
  • Rechenschaft ablegen müssen, schafft Verbindlichkeiten.
  • Schulprogramm ist ein Schularbeitsprogramm.
  • Das Leitziel ist wichtig, weil es sagt, warum wir etwas machen.
  • Wir fangen mit einem verbindlichen Leitbild, welches mit Schülern, Eltern, Lehrern vereinbart ist.

Anlage: Präsentation zum Thema Leitbild

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