12.02.2009 - Klassenfahrten

Aus Schulentwicklung

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Protokoll


Sitzung der Steuergruppe - 12.02.2009


Ort: Lehrerzimmer

Beginn: 18:00 Uhr

Teilnehmer: , Werner Busse, Barbara Evans, , Dirk Thiede und als Gäste Joachim Winkelmann, Gaby Bracht und Peter Hintz (Schulpflegschaftsvorsitzender)

Ende: 19:15 Uhr

Protokollant: Thiede


Thema Klassenfahrten

Es liegen vor:

  • das Konzept der Eltern
  • die Überlegungen der Steuergruppe (siehe vorheriges Protokoll)
  • Tischvorlage aus der Lehrerkonferenz
  • Auswertung der Ergänzungen (von Lehrern und SV) zur Tischvorlage aus der Lehrerkonferenz
  • Übereinstimmung in Klasse 5/6
  • In Klasse 7 gibt es Unterschiede
    • Vorschlag der Sportlehrer ist eine Ski-Aktiv-Woche, da die KAS eine sportbetonte Schule ist und in dieser Zeit mindestens 30 Stunden Sport gemacht werden. Die KAS macht dieses jetzt sei 12 Jahren. In Klasse 7 will die Schule auch wegen des Alkoholproblems. Dann könnten in einem Wahlangebot manche noch mal in der Zehn fahren und können das.
    • Den Eltern ist es wichtig, dass die teuren Fahrten nicht zu dicht zusammen kommen.
    • Man würde das Ansparen in dem Moment beginnen, zu dem die Schüler zu uns an die KAS kommen. So würde man über zwei Jahre sparen. Klassen könnten durch Aktionen Geld verdienen.
    • Wir hatten bereits eine Klasse 7 auf Ski-Aktiv-Woche.
    • Um bei der Sport-Aktiv-Woche in Sieben zu sparen, wäre zu überlegen, vielleicht einen Tag zu kürzen, um unter die 300 € Grenze zu kommen.
  • Es gibt verschiedene Alternativen für die späteren Fahrten, die man bereits früher hatte (Segeln, Kanu, Klettern)
  • Wichtig ist, dass die Klassenfahrten für die Eltern verbindlich gemacht werden, indem sie mit der Aufnahme des Kindes in die Schule, dafür unterzeichnen.
  • Nach den Prüfungen, so der Vorschlag der Eltern, könnte die Abschlussfahrt liegen. Das ist jedoch nicht möglich aus prüfungstechnischen Gründen und dem Termin der Entlassung. Während der Prüfungszeit ist keine Fahrt möglich, ohne die Entlassung weiter nach hinten zu schieben. Das würde Schwierigkeiten mit den Versetzungszeugnissen geben.
  • Vorteil der Abschlussfahrt vor der Prüfung wäre, dass die Schule dann noch etwas aus den positiven Effekten mitnehmen kann, die entstehen, wenn die Schüler in gemischten Gruppen zusammenarbeiten.
  • Vom Schulgesetz her sind Klassenfahrten verpflichtend. Die Schule muss aber Möglichkeiten geben zum Ansparen.
  • Für Harz 4 Empfänger übernimmt die ARGE die Kosten voll, sofern es keine andere Förderung gibt.
  • Den Eltern liegt vor allem eine Entzerrung der Termine am Herzen, um finanzielle Belastungen zu reduzieren.
  • Zu achten ist auch auf Geschwisterkinder, da hier Härten entstehen können. In solchen Fällen könnte die Schule versuchen, zu helfen.
  • Die Eltern wünschen sich für die Abschlussfahrt auch Alternativen, vielleicht Städtefahrten.
  • Von Seiten der Lehrer lohnen Städtefahrten mit Abschlussklassen nicht, da die Schüler nicht an Stadtrundfahrten oder Museumsbesuchen interessiert sind, sondern Party wollen. Für die Lehrer ist dies nicht sehr angenehm und sehr stressig.
  • In Klasse 8 die Berufswahlvorbereitung entspricht nicht den Vorstellungen der Schule. Durch die Finanzmittel welche wir für das Berufswahlcamp 2009 erhalten hatten von Partner für Schule, verpflichtet das angefangene Programm weiterzuführen. Jetzt erhält die Schule ein BOB.
    • Eine Idee wäre, das Praktikum der Achter mit drei Tagen in einer Jugendherberge auszuwerten anstatt in der Schule.
    • Das Angebot des Joseph-Gockeln-Haus in Rahrbach entspricht nicht dem, was man unter Berufswahlcamp versteht. Dort geht es um soziale Kompetenzen und es ist alles deutlich teurer als erwartet.
    • Das Berufswahlcamp des CJD war insgesamt ein Erfolg, da die Schüler dort einen wirklichen Einblick in verschiedene Berufsfelder erhalten.
    • Dieses Berufswahlcamp gibt es in dieser Art für uns aber nicht mehr, da man von den Eltern nicht verlangen kann, dass diese 260 € dafür aufbringen.
    • Ein Aufenthalt in einer Jugendherberge mit Abschlusshighlight als Fahrt und Nachbereitung des Praktikums würde mehrere Zwecke erfüllen.
    • Ein Problem ist mit dem Termin die Lernstandserhebung Klasse 8, welche durch das Praktikum und Nachbereitung knapp in der Vorbereitung ist.
    • Eine Idee zur Lösung des Problems wäre eine Verkürzung des Praktikums. Das soll ohnehin ein Schnupperpraktikum sein, bei dem die Schüler die Berufe der Eltern kennenlernen.
    • Klasse Acht soll die Klassenfahrt im Zusammenhang mit Berufswahlvorbereitung stattfinden, außer Hauses.
  • In Klasse 10 könnte, wenn Klassenlehrer und Klassen es wünschen, eine Aktivwoche angeboten werden.
    • Wenn verschiedene Angebote gemacht werden, wird es kaum möglich sein, alle Fahrten parallel zu veranstalten.
    • Womöglich wird es demnächst keine differenzierten Klassen mehr geben, sondern Kurse in der Zehn.
    • Eine Idee wäre es, zu Beginn der Neun drei Angebote zu machen und dann entsprechend zu wählen und vorzubereiten.
    • Wichtig ist es, dass die Eltern überzeugt werden müssen, dass Klassenfahrten zur Schule und zum Schullebengehören und dass es sinnvoller ist, in kleinen Portionen dafür zu sparen.
    • Fahrten sind Unterricht und können Auswirkung auf die Noten haben, z.B. Sportnote und Sozialverhalten. In der Sport-Aktiv-Woche etwa machen die Schüler rein nach Stunden mehr Sport als in einem Halbjahr.
    • Für Klassen 10 einigen wir uns auf Abschlussfahrten, klassen- oder kursinterne Regelungen. Das lässt etwas Freiraum.
  • In Klasse 9 findet keine mehrtägige Klassenfahrt statt.
  • In Klasse 6 findet keine mehrtägige Klassenfahrt statt.
  • In Klasse 5 findet die Klassenfahrt zur Teambildung statt.
  • Das Konzept wird durch die Lehrer- und Schulkonferenz gebracht und soll dann bereits für die neuen Fünfer des Schuljahres 2009/2010 gelten.
  • Für die bestehenden Klassen wird es eine Übergangslösung geben.
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