17.05.2010 - Planungsgespräch zur SchiLF - Individuelle Förderung

Aus Schulentwicklung

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Protokoll


Datum: 17.05.2010

Anwesend: BW, EB, SH, TD, BO, Sandra Beyer

Beginn: 14:10 Uhr

Ende: 15:50 Uhr


Vorbesprechung zur SchiLF am 27.05.2010


Inhaltsverzeichnis

Allgemein

  • Auf der Grundlage unserer zuvor gesammelten Themen und Fragestellungen, sowie durch Fragen ihrerseits ermittelt Sandra Beyer, welche Themen für die Fortbildung relevant sind. Wir erklären unsere Vorstellungen und was wir uns erwarten.
  • Wir stellen unser bisheriges Konzept für das Förderband vor, bei dem Lehrer den Fortbildungsbedarf feststellen und Schüler danach eingeteilt werden.
  • Nach Sandras Erfahrungen ist die Motivation für Schüler deutlich größer, wenn Förderthemen inhaltlich parallel zum Stoff laufen. Schüler bevorzugen diese Ausrichtung. So kennt sie es von Finnentrop.
  • Sandra empfiehlt, Sport zur Förderung hinzuzunehmen. Viele Wahrnehmungsprobleme haben mit Bewegung zu tun und können mit Sport beeinflusst werden.
  • Kleine Gruppen wären ideal, doch nach Sandras Erfahrungen wird es immer Probleme geben, vor allem, wenn mehrere Lehrer krank werden. Nach ihrer Erfahrung wird es mindestens einen Tag geben, an welchem das Konzept Schwierigkeiten macht. Wir können zumindest Springer einsetzen, doch wenn das nicht reicht, dann müssen Gruppen zusammengelegt werden.
  • Förderung sollte grundsätzlich regelmäßig stattfinden und nicht personengebunden sein.
  • Differenzierung sollte vorgenommen werden beim Fördern, Schüler müssen jedoch daran gewöhnt werden und auch Lehrer müssen es lernen. Differenzierung kann über die Aufgabenfülle erfolgen oder den Schwierigkeitsgrad. Das sollte in Schule dann gleich gehandhabt werden. Wichtig ist auch, dass die Symbolik für die Markierung, etwa des Schwierigkeitsgrades, einheitlich ist.
  • Das Thema Diagnose sollte man nach Sandras Erfahrungen zunächst nicht zu hoch hängen. Diagnostische Materialien finden sich genug im Internet. Man sollte Diagnose eher hintenan stellen und stattdessen regelmäßige Jahrgangsstufentreffen durchführen, um sich über den Stand der Schüler auszutauschen. Diese Treffen sollten etwa alle acht bis zehn Wochen stattfinden.
  • Unser Konzept des Förderbandes findet Sandra gut. Es gibt aber auch Alternativen. Eine ist die, dass in jeder Jahrgangsstufe mit einem Kollegen mehr als Klassen gefördert wird. Gefördert wird in allen Fächern. Als Materialien werden bestehende Materialien genutzt, die erweitert werden können. Die zusätzliche Lehrkraft kann kleine Schülergruppen ausgliedern und separat zu einem Thema fördern. Das könnte auch in Sport Jonglieren sein. Diese Lehrkraft könnte auch in den Gruppen abwechselnd unterstützen. Förderung könnte auch bedeuten, Geräte für den anschließenden Sportunterricht aufzubauen, eine Gruppenarbeit weiterzuführen, ein Thema zu vertiefen und ähnlich. Vorteil dieser Art von Förderung ist, dass Lehrkräfte nicht mit fachfremdem Fördern überfordert werden.
  • Unser Konzept setzt voraus, dass von den Fachschaften ein Kraftakt geleistet wird, um Material so vorzubereiten, dass auch fachfremde Lehrkräfte damit arbeiten können.
  • Es ist wichtig, viel Arbeit an die Schüler selbst abzugeben, so dass diese etwa ihre Förderung dokumentieren.

Ablaufplanung

Phase 1: Netzwerk – Kollegen tauschen sich aus über individuelle Förderung. „Was heißt für mich individuelle Förderung?“ – angeschlossen eine kleine Präsentation.


Phase 2: Wahrnehmungsparcours - Stationenlauf zum Thema Wahrnehmung - Lehrer erfahren an sich selbst, welche Schwierigkeiten Schüler haben können, etwa beim Schreiben, Ziehen einer Linie, Ausschneiden usw.. Sie sehen so auch, wo Förderung ansetzen kann. Der Parcours wird in der oberen Etage aufgebaut in verschiedenen Klassenräumen. Die Teilnahme ist freiwillig.


Phase 3: Verschiedene Formen der individuellen Förderung mit Werkstattunterricht, Stationenlernen, etc. werden vorgestellt.


Phase 4: (in Überschneidung mit Phase 3?) Materialien aus der Schule werden zusammengetragen und gesichtet.


Phase 5: Abschlussrunde


Zeitrahmen

(ca.-Zeiten)

8:00 Uhr – 16:00 Uhr


8:00 - 9:45 Uhr:Phase 1

Kaffeepause

10:00 - 11:30 Uhr:Phase 2

Mittagspause

13:00 - 14:30 Uhr:Phase 3

14:30 - 15:00 Uhr:Phase 4 (ggfs. 3 und 4 überschneidend und /oder zeitgleich)

Kaffeepause

15:15 - 16:00 Uhr:Phase 5 (Reflexion / Feedback)


Fortsetzung

Wir machen später noch einen Termin mit Sandra, um ein Konzept auszuarbeiten.

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