25.01.2010 - Plum etc 60 Minuten Takt Förderband

Aus Schulentwicklung

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Protkoll: Sitzung erweiterte Steuergruppe

Datum: 25.01.2010

Ort: Lehrerzimmer KAS

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: 20:30 Uhr

Thema: 60-Minuten-Takt, Förderband


Eine der eingeladenen Personen konnte leider nicht kommen. Dafür haben wir Ersatz.


  • Entzerrung
  • Keine Doppelstunden
  • Deutlich ruhigeres Arbeiten, auch für Schüler
  • Beginn mit Förderband, 30 Minuten, danach die Stunden
  • Es gibt einen Schließdienst, der den Schülern die Räume öffnet, so dass sie in die Klassen kommen. So steht kein Schüler auf den Fluren herum.
  • Die Pausen sind anders verteilt.
  • Die letzte Stunde ist eine Einzelstunde.
  • Förderband, eine Stunde, Pause, zwei Stunden (mit 5 Minuten Wechselpause), Pause, eine Stunde
  • Es gibt außer Schwimmen 5. Schuljahr keine Doppelstunden
  • In der Wechselpause müssen teilweise auch Räume gewechselt werden
  • Die fünf Minuten reichen. Die, die nicht wechseln müssen, haben vielleicht schon mal Langeweile und gehen aus dem Klassenraum
  • Die letzte Stunde hat so als einzelne Stunde mehr Ruhe
  • Man hat nicht mehr so einen langen Block
  • Jede Stunde endet um halb
  • Es gibt eine Schnittstelle mit einer anderen Schule. Die klingeln alle 45 Minuten. Die Schüler stören sich nicht daran.
  • Man kann auch nach Uhr Unterricht machen.
  • Die Stunde haben die Lehrer noch im Blut. Da kann eine Stunde schon mal lang wirken. Könnte auch ein Nachteil sein. Ist für viele definitiv ein Vorteil.
  • Man hat als Lehrer mehr Zeit, etwas zu machen.
  • Die Stunden lassen sich mehr gliedern. Man kann zusammenhängender arbeiten und wird nicht abrupt ausgebremst.
  • Stunden, bei denen es wirklich um Verständnis geht, kommen mit 60 Minuten besser zurecht.
  • Was an Stoff gemacht wird, ändert sich nicht.
  • Förderband am Anfang des Schultages – hat sich das bewährt?
  • Ein Problem mit verspäteten Bussen gibt es so nicht. Man kommt zum eigentlichen Unterricht nicht zu spät, nur zum Fördern.
  • Die Fördermaterialien können sie zur Not auch zu Hause bearbeiten.
  • Der Anfang hat Vorteile, da man auch bei der Lehrerverteilung flexibler ist. Wenn ein Lehrer fehlt, kann man eine Gruppe von einem anderen beaufsichtigen lassen. Alle Schüler haben Arbeitsmaterial und Arbeitsaufträge.
  • Es gibt Kollegen, die an einem Morgen in der Woche im Förderband Klassenangelegenheiten regeln.
  • Zum Förderband sind alle Kollegen vorhanden.
  • Nach dem Fördern gongt es, und dann geht es mit dem regulären Unterricht los.
  • Ist auch besser für Arbeitenschreiben. Viele sind morgens direkt noch nicht frisch.
  • Nach dem Förderband sollte jeder soweit auf Touren sein.
  • Im Förderband kommen sie alle so langsam runter und danach beginnt der richtige Unterricht.
  • Gefördert wird nach Neigungen und Fähigkeiten. Nicht nur die Schwachen werden gefördert.
  • Gefördert wird nur in den drei Hauptfächern. Durch die Personalstärke kann in der Schule oft nur in Klassenstärke gefördert werden.
  • Um festzustellen, was die Schüler nicht können, muss auch mit den Kollegen geredet werden. Was machst du denn gerade, wo tun die sich schwer? Wo wurden schlechte Arbeiten geschrieben?
  • Man hat so sein Förderprogramm. Fördern heißt, etwas wiederholen, was noch nicht sitzt.
  • Förderbedarf lässt sich auch durch diagnostische Tests verschiedener Verlage feststellen.
  • Durch das Förderband wird der Austausch unter Kollegen offener. Die Materialien stehen in den Klassen.
  • Man kann auch mal einen Schüler in Ruhe lassen, und er beschäftigt sich mit etwas Anderem.
  • Die Einteilung, wer in welches Förderband geht, wird vor allem nach der Aussage des Fachlehrers vorgenommen. Sonst fragt man auch mal den Schüler: Wo fällt es dir am leichtesten auf einen grünen Zweig zu kommen? Schüler schätzen sich recht gut ein.
  • Der Fachlehrer schickt und der Förderlehrer gibt hinterher Rückmeldung.
  • Zunächst geht es um den Abbau von Schwächen. Die Förderung der Stärken kommt seltener vor.
  • In der Regel wird ein, zwei oder drei Monate in einem Fach gefördert. Das ist einfacher, auch für die Schüler. Nicht in mehreren Fächern gleichzeitig.
  • Vorteil ist, dass Schüler sich um Schwierigkeiten eher nicht drücken können und dann mal eine Schwäche angehen müssen.
  • Im Förderunterricht arbeiten die Schüler eigenständig an ihren Materialien. Es liegen auch immer Lösungen vor.
  • Fördern hilft nicht jedem. Wer faul ist, wird so auch nicht besser.
  • Man erhält einen anderen Zugang zu den Schülern.
  • Wenn man die eigenen Schüler fördert, kann man das auch für die Noten berücksichtigen.
  • Je nach Schüler kann das Fördern tatsächlich zu Verbesserungen führen.
  • Die Arbeitshaltung ist durch das Förderband deutlich besser geworden.
  • Im Förderband gibt es keine Noten. Man tut etwas ohne Noten.
  • Man denkt nach über jahrgangsübergreifende Fördergruppen an der Schule.
  • Das Förderband sieht die Schule als die einzige Möglichkeit, individuell zu fördern.
  • Ein Förderband entwickelt sich.
  • Es empfiehlt sich, die Pausen so zu legen, dass sie sich nicht mit der Realschule überschneidet. So hat man nur die eigenen Schüler in der Pause. Man hat weniger Schüler, kennt alle.
  • Kein Gong geht auch.
  • Nachteile des 60-Minuten-Taktes in Sport, Technik, Hauswirtschaft – Lösung eventuell, im Nachmittagsbereich
  • Manche Fächer können schon lang werden für einige Schüler wie Lehrer. Biete aber auch Chancen, andere Dinge einzubauen in die Stunde.
  • Förderband fordert den Lehrer mehr. Man muss mehr auf den Einzelnen schauen. Jeder kann an einer anderen Stelle stehen.
  • Für das Förderband müssen Materialien da sein, mit Lösungen. Es müssen Programme da sein, die gefahren werden können.
  • Vertretungsstunden im Förderband: Kollegen können auf Ordner mit fertigen Materialien zurück greifen. So ist eine Vertretungsstunde einfacher.
  • Die Fördermaterialien sind auch eine Möglichkeit für andere Vertretungsstunden.
  • Mit 60 Minuten müssen auch Klassenarbeiten anders konzipiert werden.
  • Es muss aber auch eine Flexibilität da sein, wie beim 45 Minuten Takt. Vielleicht mal vorher die Mikroskope aufbauen.
  • Man hat nur noch vier Fachstunden, statt vorher bis zu sechs. Über die Verteilung innerhalb des Jahres gleicht sich das dann aber aus. Die Unterrichtsmenge bleibt gleich. Ausfälle sind geringer. Es wird kaum eine Stunde ausfallen, wo man keine Vertretung findet.
  • Es ist insgesamt beruhigend auf das Arbeitsverhalten der Schüler. Es ist kein Arbeitsblatt, das benotet wird. Es ist das tägliche Werkzeug. Man geht mit anderer Einstellung daran als Schüler. Kein Notendruck im Förderband.
  • Das Thema Material für das Förderband muss organisiert werden. Material muss hergestellt werden und gekauft. Das lohnt sich dann. Die Arbeit zahlt sich aus. Es dauert eine Weile. Man findet hier etwas und da und dort.
  • Die Verlage bieten über Internet Diagnosen an. Damit lassen sich Förderprofile erstellen. Die Verlage empfehlen ihre Materialien.
  • Der Bereich Fördermaterial ist bei den Verlagen in einer stetigen Entwicklung. Die Diagnosen lassen sich aber auch unabhängig verwenden – sprich man fördert dann mit anderem Material.
  • Die Schule schaffte für einige tausend Euro Material an. Das Material hält, wenn sich jemand dafür verantwortlich fühlt, lange.
  • Die Fachkonferenzen haben entsprechend deutlich mehr Arbeit, um sich um das Material zu kümmern.
  • Es wird im Förderband auch Material aus dem normalen Unterricht verwendet.
  • Man sollte Schwerpunkte setzen im Fördern und entsprechend Material bereitstellen. Lieber nicht zu viel Material, das dann hinterher herum liegt.
  • Die Schule arbeitet seit eineinhalb Jahren mit Förderband.
  • Die Eltern kann man einbinden im Förderband als Ehrenamtliche. Zwei pensionierte Kollegen steigen in das Förderband ein.
  • Die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los. Man sollte bei der Einbindung Externer aufpassen, dass man nicht Personen hat, die hinterher Probleme machen.
  • Zu Beginn wollten auch nicht alle Schüler. Nach längerer Zeit passte das aber.
  • Am Kollegium waren zunächst 80% dagegen. Man holte sich dann Leute, die das dem Kollegium vorstellten und dann fing man an. Heute kann sich keiner dieses mehr wegdenken.
  • Innerhalb des Stundenkontingents, keine Extrastunden, kann jetzt individuell gefördert werden.
  • Die Umsetzung auf 60-Minuten-Takt war nicht so schwierig. Gewisse Absprachen sind notwendig.
  • Das Gute ist, dass alle Kollegen mal etwas tun. Irgendwann merkt jeder, dass es Vorteile hat und so jeder auch etwas tut. Der Austausch unter den Kollegen wird besser. Die, die immer dagegen waren, die sind heute dankbar.
Persönliche Werkzeuge