27.09.2011 - re-start

Aus Schulentwicklung

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Protokoll Steuergruppe

Datum: 27.09.2011

Beginn: 13:45 Uhr

Ende: 15:30 Uhr

Teilnehmer: BW, BO, SH, WJ, TD, UH (BE entschuldigt)


Inhaltsverzeichnis

Top 1: Info durch die Schulleitung

  • Es gibt noch immer die Arbeitsgruppe, die sich um eine mögliche spätere Schulform kümmert. Diese Gruppe hat verschiedene Schulformen angesehen und in Richtung Verbundschule / Gemeinschaftsschule überlegt hat. Jetzt gibt es die Sekundarschule als neue Schulform. Die Hauptschule verliert ihren Verfassungsrang. In der Gemeinde wartet man auf die Verabschiedung des Gesetzes. Entsprechend kann hier in Wenden zum nächsten Schuljahr noch keine Veränderung erfolgen. Eine Elternbefragung muss durchgeführt werden und ein pädagogisches Konzept muss erarbeitet werden. Ohne diese beiden entscheidenden Punkte kann kein Antrag gestellt werden. Laut Gesetz müssen weder Haupt- noch Realschule geschlossen werden. Beide Schulen können weiter existieren. Beide Schulleiter sind im Arbeitskreis und man hört auf ihre Stimme.
  • Nach Meinung von WJ sollte eine Gruppe aus HS und RS ein Konzept erarbeiten und als Vorschlag vorlegen. Diese Gruppe muss nicht die Steuergruppe sein. Es könnte ein anderer Personenkreis sein, z.B. interessierte Lehrerinnen und Lehrer.
  • Kein Lehrer wird gezwungen werden, an einer Sekundarschule zu arbeiten.
  • Für uns ist die Frage, wie wir die Veränderung begleiten/ steuern können.
  • Welche Sachzwänge gibt es derzeit oder zukünftig, die uns zwingen zu handeln?
  • Es geht primär um die Schüler und die werden vermutlich auch in zehn Jahren noch die gleichen sein.
  • Was wir derzeit hier machen (Berufswahlvorbereitung, Förderband) kann an jeder Schulform weiterbestehen.
  • Zur Zeit haben wir einen guten Ruf bei der Vermittlung in Ausbildungsplätze. Die Rückmeldungen aus Industrie und Handwerk sind positiv.
  • Die Frage ist, wie die Realschule zu Veränderungen steht. In der Realschule gibt es solche und solche Stimmen. Bei beiden Schulen ist das Bewusstsein, dass es Veränderungen geben wird.
  • Wir könnten Gefahr laufen, plötzlich in Zugzwang zu kommen, um ein pädagogisches Konzept zu entwickeln.
  • Für uns ideal wäre, die Politik entscheidet sich für eine Schulform und beauftragt die Schulen zur Entwicklung der Grundstrukturen eines pädagogischen Konzeptes.
  • Im Gremium wird nicht parteipolitisch diskutiert.
  • Die Schulleitung der Realschule gibt sich offen bezüglich Veränderungen. Aus dem Kollegium hört man jedoch auch andere Stimmen, die sagen, dass nichts passiert.
  • Wenden bietet die Chance, ein gut funktionierendes System umzuwandeln.
  • Laut Schulrat Sidenstein kann zum neuen Schuljahr definitiv kein Schulformwechsel stattfinden. Der Antrag müsste bis Weihnachten gestellt werden.
  • Es wäre vielleicht eine Idee, das Realschulkollegium auf einen gleichen Wissensstand zu bringen wie das der HS. Der Leiter der RS hält sich zur Zeit in dieser Richtung eher zurück.
  • Eventuell wäre es sinnvoll, dass das Gremium mit den Schulen ins Gespräch kommt, eventuell eine offene Runde abhält.


Weiteres Vorgehen

  • Schulleitung erhält den Auftrag, die Perspektiven zu klären und verbindliche Aussagen zu erhalten.
  • Schulleitung wird beauftragt, mit den betroffenen Gruppen Gespräche zu führen und die Standpunkte festzustellen. Anfragen werden gestellt - wo es hingehen soll.
    • Realschule - Steuergruppe
    • Schulamt Wenden
    • Arbeitsgruppe/ Vorsitzender der Arbeitsgruppe - Wurm
  • Wir laden die RS und HS ein zu einem Kaffeetrinken mit festem Anfang und Ende zum Thema „Zukunft der Schulen - Handlungsbedarf oder nicht? Wo stehen wir?“


Ziel

  • Das Kollegium braucht Perspektiven, auch für die Motivation, das Engagement im Berufsalltag.
  • Wir brauchen klare Aussagen aus dem Gremium, der Politik. Sagt man etwa, wir bleiben die nächsten zwei oder drei Jahre so wie wir sind, HS und RS, dann gibt dieses Perspektiven und Ruhe für die Arbeit.
  • Wenn wir genug Ruhe haben, können wir Dinge wie das Förderband weiterentwickeln und verfeinern. Das sind Dinge, die wir dann in eine neue Schulform übernehmen könnten.


Top 2: Legitimation der Steuergruppe

  • Ist die Arbeit der Steuergruppe legitimiert?
    • wenn ja wodurch?
    • wenn nein, wie wäre sie zu legitimieren?
  • Es wäre eine Idee, dass die Mitglieder der Steuergruppe gewählt werden.
  • Wenn die Steuergruppe gewählt würde, hätte sie damit eine bessere Legitimation?
  • Wie steht die Steuergruppe zur Zeit dar?
  • Steuergruppe präsentiert Überlegungen.
  • Wir müssen an einem Strick ziehen, Kollegium und Steuergruppe. Dafür brauchen wir einen Konsens. Was verstehen wir unter "Lernen"?
  • Es muss gemeinsame Vorstellungen geben.
  • Wie kommunizieren wir dem Kollegium, was wir tun und wohin wir arbeiten?
    • Im Internet steht es, aber dort schaut nicht jeder nach.
    • Wir richten eine Ecke ein mit aktuellen Infos, an der Schrankwand zum Ruheraum hin.
  • Legitimation wäre auch möglich, indem die Schulleitung dem Kollegium noch einmal sagt, wer die Steuergruppe ist.


Top 3: Generelle Arbeitsweise der Steuergruppe

  • Erfolg und Misserfolg der Arbeit der Steuergruppe hängen auch von der Kommunikation und Planung ab.
  • Es dürfen keine Dinge überlegt und in das Kollegium gebracht werden, die keine wohl durchdachte Perspektive haben.
  • Planungen dürfen nicht zu kurzfristig sein und dürfen nicht mit anderen Dingen kollidieren. Es müssen erst alle Unwägbarkeiten geklärt werden, bevor wir damit aktiv werden.
  • Wir nehmen uns lieber mehr Zeit, um Erfolge nicht zu gefährden.
  • Es ist in der Vergangenheit zu viel Energie in den Sand gesetzt worden. Das darf nicht mehr passieren, um weiteren Frust zu vermeiden.
  • Wir wollen konstruktiv arbeiten und nicht problemorientiert.


Top 4: Förderband

  • Wir brauchen ein stimmiges Förderkonzept. Thema Diagnose. Systemische Entwicklung. Fortbildungskonzept. - Thema vertagt auf nächste Sitzung.


Top 5: Zukünftige Themen

vertagt


Nächste Sitzung

  • Thema Förderband - Entwicklung- systemisch
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