Leitfaden für die Erstellung von Fördermaterialien

Aus Schulentwicklung

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Inhaltsverzeichnis

Leitfaden für die Erstellung von Fördermaterialien

Liebe Kolleginnen & Kollegen bitte beachtet bei der Zusammenstellung der Fördermaterialien für die einzelnen Module der Fächer folgende Punkte:

Kennzeichnung

Alle Fördermaterialien werden mit einem Markierungsstreifen versehen, aus welchem hervorgeht:

  1. zu welchem Fach das Material gehört
  2. zu welchem Jahrgang es gehört,
  3. zu welchem Modul es gehört,
  4. um welches Thema es geht,
  5. welchen Schwierigkeitsgrad es auf einer Skala von 1 - 3 hat (mit drei am schwierigsten)
  6. in welcher Sozialform es bearbeitet wird und
  7. welche Ordnungsnummer es hat.

Diese Informationen werden benötigt, um Materialien zuordnen zu können, sie für Schüler auffindbar zu machen und es Kollegen zu ermöglichen, nachzuvollziehen, welche Materialien ein Schüler bearbeitet hat. Identische Materialien erhalten deswegen auch gleiche Ordnungsnummern.


Der Markierungsstreifen ist oben auf der Vorderseite des Materials einzufügen/ anzubringen. Es gibt dafür eine Wordvorlage, die nach Bedarf abgeändert werden kann. (siehe Ende des Dokuments)


Differenzierung/ Abstufung

Bei der Zusammenstellung der Materialien sollte darauf geachtet werden, die Materialien abzustufen nach:

  1. Anspruchsniveau/ Schwierigkeitsgrad (drei Stufen)
  2. Umfang/ Menge
  3. Aufgabentyp/ Aufgabenstellung

Es sollte so sichergestellt sein, dass Schüler mit verschiedenem Förderbedarf dort abgeholt werden, wo sie mit ihrem Kenntnisstand stehen und dass verschiedene Lernertypen passende Aufgabenangebote vorfinden. Die Abstufung sollte so ausgelegt sein, dass Schüler sie lehrgangartig durchlaufen können, um vom einfachsten zum Schwierigsten ihre Kompetenzen auszubauen.


Laminiert/ kopiert/ Anzahl

  • Die Fördermaterialien sollten so angelegt sein, dass es mindest zur Hälfte Materialien sind, die bearbeitet werden können, ohne dass Kopien dafür notwendig sind. Das spart Arbeit durch die Lehrer, die weniger kopieren müssen und es spart Geld. Auch abschreiben ist eine Fördermaßnahme.
  • Die Mehrheit der Materialien sollte zumindest in zweifacher Ausführung in einem Modul vorhanden sein (gleiche Ordnungsnummer).
  • Kopien sollten je nach Bedarf (bzw. angemeldetem Interesse der Schüler) angefertigt werden.
  • Originale von Arbeitsblättern, auf denen gearbeitet wird, müssen laminiert im Modul vorhanden sein und dienen als Kopiervorlage.

Selbstkontrolle/ Lösungsordner

  • Zu allen angebotenen Fördermaterialien müssen Lösungen erstellt werden zur Selbstkontrolle durch die Schüler.
  • Die Lösungsblätter werden in einem Lösungsordner gesammelt und in der Reihenfolge der Ordnungsnummer geordnet abgeheftet.
  • Wie die Aufgabenblätter werden die Lösungsblätter mit einem Etikett versehen, welches dem des Aufgabenblattes entspricht (bis auf den Unterschied “Lösung”).

Umfang/ Anzahl der Module

Vom Umfang her sollten die Module so angelegt sein, dass sie einen Themenschwerpunkt (Kompetenzbereich) abdecken. Pro Jahrgang sollten sich so 7 - 9 Module ergeben. Alle Module müssen dreifach erstellt werden, da wir für jede Klasse eines Jahrgangs dieses Modul zeitgleich bereitstellen können müssen. Die Anzahl der verschiedenen Fördermaterialien je Modul sollte jeden Schwierigkeitsgrad mit etwa gleicher Anzahl berücksichtigen und ausreichend Gelegenheit zur Einübung und Vertiefung bieten. Je nach Material ist es notwendig auch im Modul selbst mehr als eine laminierte Kopie vorzuhalten, so dass mehrere Schüler in der Gruppe gleichzeitig mit diesem Material arbeiten können.


Selbsterklärend

  • Die Module müssen so angelegt sein, dass sie den Schülern auch eine Möglichkeit bieten, über Regeln, Erklärungen und Beispiele eigenständig Inhalte zu erarbeiten bzw. diese nachzusehen.
  • Aufgabenstellungen sollten so angelegt sein, dass sie gut verständlich sind und eigenständiges Arbeiten ermöglichen.

Einstufungstest

Nach Möglichkeit sollte es zu jedem Modul einen Einstufungstest geben, mit welchem die Schüler ihren Kenntnisstand festmachen können. Das gibt ihnen eine Grundlage für ihre Entscheidung, mit welchem Schwierigkeitsgrad sie arbeiten.


Abschlusstest

Für jedes Modul sind je nach Anlage des Moduls ein oder mehrere Selbsttests beizufügen, mit welchen die Schüler überprüfen können, ob sie das, was sie sich erarbeitet/ sie geübt haben, nun können. Zum Abschlusstest muss ebenfalls eine Lösung vorhanden sein im Lösungsordner.


Kleiner Hinweis

Bei der Erstellung eines Moduls bitte auch vorher abklären, was wir käuflich erworben haben oder erwerben werden, bzw. was von den Verlagen angekündigt ist. Die Klettmaterialien bieten außerdem eine gute Vorlage, wie Material für Module strukturiert und differenziert werden kann.


Datei:Markierung.png

Diese Markierungen dienen der Systematik des Materials. Schriftart ist Verdana. Sie können kopiert und verändert werden. Download: Word Dokument mit Vorlage

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