Planung Umsetzung

Aus Schulentwicklung

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Inhaltsverzeichnis

Alle Informationen zur schrittweisen Umsetzung des Projektes 60-Minuten-Takt und Förderband

Planung und Umsetzung

Ausgangslage im Juni 2010

Adminstrative Vorraussetzungen

Zum Schuljahr 2010/1011 lässt sich der 60-Minuten-Takt nach dem Stand der Dinge im Juni 2010 nicht umsetzten, da die Schulleitung in der Umsetzung derzeit mehr Nachteile für die KAS sieht als Vorteile. Es gibt Berührungspunkte mit der Realschule, die zu beiderseitigen Störungen führen (verschiedene zweite Pausen) und außerdem werden große Schwierigkeiten gesehen in der gemeinsamen Nutzung von Turnhallen, Werkräumen und Küchen. Von Seiten des Schulträgers wurde signalisiert, dass die Schwimmzeiten nicht angetastet werden, solange nicht beide Schulen am Schulzentrum gemeinsam einen 60-Minuten-Takt fahren, denn es hängen an den Schwimmzeiten auch noch vier Grundschulen der Gemeinde Wenden.

Organisatorische Vorraussetzungen

  • Im Juni 2010 verfügt die Schule noch über kein fertiges ausgereiftes Förderkonzept.
  • Mit Wegfall des 60-Minuten-Taktes lässt sich ein 30-Minuten-Förderband nicht umsetzen.
  • Schulleitung möchte die drei EU Stunden zum Förderband machen und dafür an die Stelle der ersten Stunde setzen.
    • Das ergibt mit 3 x 45 min = 135 Minuten Förderzeit je Woche. Das sind 15 Minuten mehr als beim 30-Minuten-Förderband.
  • Durch fehlende Kommunikation ist nicht jedem im Kollegium klar, wie es weiter gehen soll.
  • Es wurde geplant, pro Jahrgang etwa drei Module fertigzustellen bis zum Beginn des Schuljahres.
  • Materialien wurden angeschafft, soweit am Markt verfügbar für die drei Hauptfächer.
    • Deutsch: Klett Material (Kl. 5, 7), Cornelsen (Kl. 5/6, 7/8), Material von Park Körner, ZLP Vorbereitungsmaterialien der Verlage, diverse andere, weitere Materialien sind von den Verlagen angekündigt
    • Mathematik: Klett Material (Kl. 5, 7), Cornelsen (Kl. 5/6, 7/8), Material aus der Sammlung von CD (eventuell), ZLP Vorbereitungsmaterialien der Verlage, weitere Materialien sind von den Verlagen angekündigt
    • Englisch: einige wenige Materialien Klett und Cornelsen, diverse alte Bücher wurden gesichtet auf brauchbares Material
  • Man hat sich auf ein System zur Kennzeichnung des Materials verständigt.
  • Die Fachschaften haben begonnen, am Material zu arbeiten.
    • Einige Arbeit wird zu Hause geleistet. Arbeitsdienstage sind bis zu den Ferien nicht ausreichend vorhanden. Die letzte Ferienwoche wird nicht reichen, um alles was notwendig ist, fertigzustellen. Außerdem wird diese Woche als Arbeitszeit abgelehnt.
  • Behältnisse zur Aufbewahrung der Module wurden bestellt (450 für die erwartete Anzahl)


Fazit

  • Das Förderband ist derzeit aus rein organisatorischen Gründen nicht in der geplanten Form umzusetzen.
  • Arbeitszeit, -kraft und -wille sind im Kollegium begrenzt.
  • Es steht stark zu befürchten, dass zum Beginn des Schuljahres nicht ausreichend Material in der notwendigen Qualität zur Verfügung stehen wird.
    • Das trifft zu für die Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 (eventuell auch 10)
    • Das gilt für die Fächer Deutsch und Mathematik
    • Im Fach Englisch gilt dieses für nahezu alle Jahrgangsstufen
  • Ein zumindest teilweises Scheitern des Förderunterrichts im neuen Schuljahr ist zu befürchten.


Vorschlag

Phase 1 - Schuljahr 2010/2011

  • Statt Förderband, gibt es zunächst einen Förderunterricht
  • Die drei EU Stunden werden für alle Jahrgangsstufen parallel gelegt auf Montag, Mittwoch, Freitag erste Stunde.
  • Gefördert wird im Klassenverband.
Beginn mit 5 und 6
  • Wir beginnen mit dem Förderunterricht nur in den Jahrgangsstufen 5 und 6 verbindlich.
  • Alle anderen Stufen können je nach Materiallage und pädagogischem Dafürhalten der Lehrperson Förderunterricht durchführen oder Unterricht in anderer Form gestalten.
  • Nur in den Stufen 5 und 6 werden zu den Klassenlehrern weitere Kollegen zur Verstärkung eingesetzt. Je Klasse wird eine weitere Lehrperson eingesetzt, so dass je Klasse zwei Lehrpersonen zur Verfügung stehen. FL und eventuell SA werden Schüler mit besonders starkem Förderbedarf aus den Klassen holen und gesondert fördern.
  • Zwei Lehrpersonen je Klasse stellt sicher, dass die vor allem zu Beginn erforderliche starke Betreuung gewährleistet wird.
  • In der Startphase (Klasse 5 u. 6) wird Wert gelegt auf Arbeitsverhalten und Methoden beim Arbeiten im Förderunterricht, um eine Grundlage für die kommenden Schuljahre zu legen.
Material Startphase
  • Das Kollegium konzentriert sich zunächst darauf, Material für die Jahrgangsstufen 5 und 6 so komplett wie möglich bereitzustellen.
  • Bis zum Beginn des Schuljahres werden auf der Basis des verfügbaren Materials alle damit erstellbaren Module erarbeitet.
  • Mit dem noch von den Verlagen angekündigten Materialien für die Klasse 6 wird die Erstellung der Module bis zur Hälfte des Schuljahres 2010/2011 abgeschlossen.
  • Im laufenden Schuljahr werden Fehler und Mängel im Material 5 und 6, die im Förderunterricht offensichtlich geworden sind, überarbeitet.
  • Einzelne Mitglieder des Kollegiums können, soweit ihre Arbeitskraft nicht für Module für 5 und 6 benötigt wird, schon am Material für die folgenden Jahrgangsstufen arbeiten.
  • Ab dem zweiten Halbjahr 2010/2011 spätestens beginnt die Erstellung der Module für den Jahrgang 7 und sollte bis zum Beginn des Schuljahres 2011/2012 bis Hälfte abgeschlossen sein.
Jahrgangsstufe 10
  • Die Zehner könnten ebenfalls ab Start verbindlich arbeiten, dann allerdings vor allem mit aktuellen Starkmaterialien.
  • Ergänzend könnten ältere ZLP Vorbereitungsmaterialien und Materialien des Landes genutzt werden.


Phase 2 - Schuljahr 2011/2012

  • Auf der Basis des ersten Schuljahres mit Förderunterricht sollte eine Evaluation erfolgen.
Ausweitung auf 7
  • Der Förderunterricht erfolgt auch in Stufe 7 und holt dort die Sechser des Vorjahres ab.
  • Es ist auf der Basis der Evaluation zu prüfen, ob Doppelbesetzung in der Sechs komplett beibehalten werden muss oder ob eine Lehrperson in die 7 verschoben werden kann oder ob eine zusätzliche Lehrperson dort eingesetzt werden kann.
Material Ausweitungsphase 1
  • Bis zum Halbjahreswechsel muss das Material für die Jahrgangsstufe 7 vollständig erarbeitet sein.
  • Einzelne Mitglieder des Kollegiums können, soweit ihre Arbeitskraft nicht für Module für 7 benötigt wird, schon am Material für die folgenden Jahrgangsstufen arbeiten.
  • Nach dem Halbjahreswechsel beginnt die Erarbeitung der Module für die Jahrgangsstufe 8.


Phase 3 - Schuljahr 2012/2013

  • Auf der Basis des zweiten Schuljahres mit Förderunterricht sollte eine erneute Evaluation erfolgen.
Ausweitung auf 8
  • Der Förderunterricht erfolgt auch in Stufe 8 und holt dort die Siebener des Vorjahres ab.
  • Es ist auf der Basis der Evaluation zu prüfen, wo zusätzliche Lehrkräfte zu den Klassenlehrern am sinnvollsten einzusetzen sind.
Material Ausweitungsphase 2
  • Bis zum Halbjahreswechsel muss das Material für die Jahrgangsstufe 8 vollständig erarbeitet sein.
  • Einzelne Mitglieder des Kollegiums können, soweit ihre Arbeitskraft nicht für Module für 8 benötigt wird, schon am Material für die folgenden Jahrgangsstufen arbeiten.
  • Nach dem Halbjahreswechsel beginnt die Erarbeitung der Module für die Jahrgangsstufe 9.


Phase 4 - Schuljahr 2013/2014

  • Auf der Basis des dritten Schuljahres mit Förderunterricht sollte eine erneute Evaluation erfolgen.
Ausweitung auf 9 (und 10)
  • Der Förderunterricht erfolgt auch in Stufe 9 und holt dort die Siebener des Vorjahres ab.
  • Vermutlich wird die Materiallage zu diesen Zeitpunkt so gut sein, dass auch die Zehn in die Förderung einbezogen werden kann, ohne die Arbeitskraft des Kollegiums zu sehr zu strapazieren
Material Ausweitungsphase 3
  • Bis zum Halbjahreswechsel muss zumindest das Material für die Jahrgangsstufe 9 vollständig erarbeitet sein.
  • Je nach Lage wird im Laufe des Schuljahres auch das Material für die Stufe 10 abgeschlossen (oder es gibt eine Phase 5).


Ergänzung

  • Die Einführung des Förderunterrichts ist für die Schule ein Kraftakt, der nur von allen gemeinsam gestemmt werden kann. Es ist jedoch klar, dass einmal alles dieses neben dem normalen Unterricht erfolgen muss. Die Ressourcen des Kollegiums sind begrenzt und nicht alle und jeder werden mit gleichem Einsatz an die Sache gehen.
  • Für das oben beschriebene Verfahren sprechen außerdem folgende Gründe:
    • Es ist der Sache mehr gedient, wenn wir mit den unteren Jahrgängen beginnen und dort die Sache richtig machen.
    • Wir führen dann diese Schüler an das Verfahren Förderunterricht heran und erleichtern uns den Förderunterricht in den folgenden Jahren mit diesen Schülern.
    • Bei den Kleinen erreichen wir noch deutlich mehr als bei den Großen.
    • Wir können bei den Großen am ehesten Abstriche machen. Die Zehner bereiten wir ohnehin auf die ZLP vor (und bisher recht erfolgreich wie es scheint.)
  • Was das Förderband angeht:
    • Eine Einführung hängt vom 60-Minuten-Takt ab.
    • Auch wenn die RS den 60-Minuten-Takt einführen sollte, ist nicht sicher, ob sie es auch mit einem Förderband tun wird. Erfolgt es ohne Förderband, gibt es auch bei uns keines.
      • Dann jedoch könnte das Fördern so etabliert sein, dass wir es in den normalen Unterricht integrieren können.
  • Ende offen ...


Schema

Datei:Entwicklungsplan.jpg

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